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Suche einen freien Blick zum Himmel und möglichst wenig künstliches Licht. Ein Platz außerhalb heller Straßen hilft besonders bei schwachen Sternen.
Astronomie für neugierige Nächte
Was ist heute grundsätzlich zu sehen? Wie erkennst du Sternbilder, Planeten und besondere Phänomene? Hier findest du einen einfachen Einstieg in die Beobachtung des Nachthimmels.
Ein dunkler Standort zeigt deutlich mehr Sterne als ein heller Stadthimmel.Deine erste Nacht
Du brauchst kein Teleskop, um anzufangen. Schon mit bloßem Auge lassen sich Mond, helle Planeten und markante Sternbilder entdecken.
Suche einen freien Blick zum Himmel und möglichst wenig künstliches Licht. Ein Platz außerhalb heller Straßen hilft besonders bei schwachen Sternen.
Gib deinen Augen etwa 20 bis 30 Minuten für die Dunkelheit. Nutze bei Bedarf schwaches rotes Licht, damit du deine Nachtsicht behältst.
Beginne mit dem Mond oder einem auffälligen Sternbild. Ein Fernglas zeigt später schon viele zusätzliche Details und Sternhaufen.
Was am Himmel geschieht
Wähle ein Thema und erfahre, worauf du beim Beobachten achten kannst. Sichtbarkeit und genaue Termine hängen von Ort, Datum und Wetter ab.
Von der schmalen Sichel bis zum Vollmond verändert sich der beleuchtete Anteil, den wir von der Erde aus sehen.
Winzige Teilchen verglühen in der Erdatmosphäre und erscheinen als kurze Lichtspuren.
Bei einer Mondfinsternis fällt Erdschatten auf den Mond. Bei einer Sonnenfinsternis verdeckt der Mond die Sonne.
Planeten können von der Erde aus scheinbar nahe beieinander stehen. Ihre tatsächlichen Abstände im All bleiben groß.
Die Plejaden fallen schon mit bloßem Auge auf. Im Fernglas werden deutlich mehr ihrer Sterne sichtbar.
Geladene Teilchen aus dem All regen Gase in der oberen Atmosphäre zum Leuchten an. In Deutschland sind sie selten.
Interaktiv entdecken
Die Sonne beleuchtet immer eine Hälfte des Mondes. Während er die Erde umkreist, sehen wir unterschiedlich viel von dieser hellen Hälfte.
Bewege den Regler durch einen vereinfachten Mondzyklus. Die Darstellung zeigt die sichtbare Beleuchtung schematisch; sie ist kein Kalender für aktuelle Mondphasen.
Kurz erklärt
Bewegte Luftschichten lenken ihr Licht ständig ein wenig anders ab. Planeten erscheinen mit bloßem Auge meist ruhiger, weil sie als kleine Scheibchen am Himmel zu sehen sind.
Das milchige Band ist der Blick entlang der Sternscheibe unserer Galaxie. Unter dunklem Himmel wird es als heller Streifen sichtbar.
Ein Sternbild ist ein festgelegter Bereich des Himmels. Die vertrauten Linien zwischen den Sternen sind gedachte Muster; die Sterne liegen oft sehr weit voneinander entfernt.
Durch die Drehung der Erde scheinen Sterne im Verlauf einer Nacht über den Himmel zu ziehen. Im Jahreslauf sehen wir nachts zusätzlich andere Himmelsrichtungen ins All.